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Strafverteidigung

 

Grundlagen der Verteidigung / Philosophie

Als Strafverteidigerin ist mein Hauptanliegen die parteiliche Vertretung Ihrer Interessen und der Schutz Ihrer Rechte gegenüber den Ermittlungsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaft, usw.) und Gerichten.

Dabei lege ich Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Informationen, die Sie mir anvertrauen, bilden die Grundlage Ihrer Verteidigung. Bei mir sind sie sicher, denn als Rechtsanwältin unterliege ich der Schweigepflicht. Auch Ihre Probleme, Ängste und Bedenken können Sie mir gegenüber offen ansprechen. Nur so können wir gemeinsam Lösungen finden.

Ziele und Wege der Verteidigung

Hauptziel der Verteidigung ist es, für Sie den bestmöglichen Verfahrensausgang zu erreichen – auch unter Berücksichtigung etwaiger beruflicher – insbesondere auch beamtenrechtlicher – oder ausländerrechtlicher Folgen.

Welche Form der Verfahrensbeendigung konkret auch in Betracht kommen mag – auf dem Weg zum Abschluss werde ich versuchen, die Belastungen für Sie möglichst gering zu halten und besonders einschneidende Maßnahmen wie z. B. Untersuchungshaft abzuwenden.

Sollte Untersuchungshaft nicht vermeidbar sein, werde ich Sie auch in der Haft intensiv betreuen und stets über den aktuellen Stand und die Entwicklungen des Verfahrens informieren. In dieser Situation habe ich selbstverständlich auch für Ihre Angehörigen ein offenes Ohr und helfe z. B. Besuche zu ermöglichen.

Welche Ziele in Ihrem Verfahren bei realistischer Betrachtung erreicht werden können und welcher Verteidigungsweg hierzu beschritten werden sollte, stimme ich mit Ihnen nach vollständiger Informationsgewinnung und angepasst an die jeweilige Verfahrenssituation ab.

Um das Verfahren von Anfang an in die richtigen Bahnen für einen möglichst guten Ausgang zu lenken, lege ich Ihnen dringend ans Herz, sich frühzeitig – sobald Sie vermuten oder wissen, dass Ermittlungen gegen Sie laufen - an eine Strafverteidigerin oder einen Strafverteidiger zu wenden.

Einen ersten, allgemeinen Überblick über Verfahrensabläufe und mögliche Arten der Verfahrenserledigung erhalten Sie unter dem Menüpunkt Informationen.

Pflichtverteidigung – Strafverteidigung zweiter Klasse?

Oftmals wird mir zu Beginn eines Mandats besorgt die Frage gestellt, ob ich auch Pflichtverteidigungen übernehme. Meine Antwort ist grundsätzlich ja, und zwar mit dem gleichen Engagement wie alle Strafverteidigungen. Nach meinem Verständnis ist eine Pflichtverteidigung keine Verteidigung zweiter Klasse.

Im Übrigen ist die Pflichtverteidigung nicht wie häufig angenommen das strafrechtliche Gegenstück der Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe im Zivil- und Familienrecht. In der Strafprozessordnung sind vielmehr bestimmte Fälle notwendiger Verteidigung festgeschrieben, u. a. bei dem Vorwurf eines Verbrechens (Strafmaß mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe), solange sich jemand in Untersuchungshaft befindet oder bei schwieriger Sach- und Rechtslage. Diese Regelung gründet in der Natur des Strafverfahrens. Die Rechtsanwaltsgebühren werden von der Staatskasse verauslagt und im Falle einer Verurteilung dem Angeklagten mit den übrigen Verfahrenskosten auferlegt.