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Verhaltenstipps

 
Übersicht:

Übergreifende Hinweise bei Zwangsmaßnahmen

  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Nehmen Sie möglichst frühzeitig mit einer Strafverteidigerin oder einem Strafverteidiger Kontakt auf. Dieser wird das weitere Vorgehen mit Ihnen im Einzelnen erörtern.
  • Kein Wort zur Sache ohne Rücksprache mit Ihrem Verteidiger (Schweigerecht).
  • Achten Sie darauf, dass Sie auch keine spontanen Angaben zur Sache machen oder sich von den Beamten in informelle Gespräche über die Sache verwickeln lassen. Der Inhalt dieser Gespräche wird regelmäßig in Form von Vermerken in die Akten aufgenommen und kann in die spätere Beweiswürdigung einfließen.

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Durchsuchung der Wohnung bzw. der Geschäftsräume

  • Lassen Sie sich den Durchsuchungsbeschluss zeigen und aushändigen.
  • Falls es keinen gibt, lassen Sie sich über Gründe und Ziele der Durchsuchung informieren.
  • Behindern Sie die Durchsuchung nicht.
  • Telefonischer Kontakt zu Ihrem Verteidiger darf Ihnen als Betroffener während einer Durchsuchung grundsätzlich nicht untersagt werden.
  • Lassen Sie sich ein schriftliches Verzeichnis aller sichergestellten oder beschlagnahmten Gegenstände und Unterlagen aushändigen.
  • Stimmen Sie der Sicherstellung nicht zu.

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Verhaftung / vorläufige Festnahme

  • Wehren Sie sich nicht gegen die Festnahme. Sie erreichen damit nichts, außer gegebenenfalls neue Strafanzeigen (z. B. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung).
  • Erfragen Sie, was Ihnen vorgeworfen wird und nehmen Sie Kontakt zu einem Verteidiger auf.

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Zeugenladung

Wenn Sie als Zeuge geladen werden und sich bei wahrheitsgemäßer Aussage möglicherweise selbst belasten könnten oder Sie sich unsicher sind, macht es Sinn, sich vorab beraten zu lassen und eine Strafverteidigerin oder einen Strafverteidiger als Zeugenbeistand hinzu zu ziehen.

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