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Beschuldigtenpflichten

Ihre Pflichten als Beschuldigter im Strafverfahren oder Ordnungswidrigkeitsverfahren sind nicht sehr umfangreich. Die Wichtigsten sind diese:

  • Wahrheitsgemäße Personalienangabe

Gegenüber Vernehmungspersonen (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht) müssen Sie nach dem Gesetz wahrheitsgemäße Angaben zu Ihren Personalien machen, also Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, Beruf, Wohnanschrift und Staatsangehörigkeit benennen. Anderenfalls stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar.

Sie sind hingegen nicht verpflichtet, Angaben zu den von Ihnen verwendeten Festnetz- und Mobilfunkanschlüssen oder E-Mail-Adressen machen. Sie müssen und sollten ohne anwaltlichen Rat auch keine Angaben zur Sache oder zu Ihren wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen machen (also zu Einkommen, Schulden, Kindern, (Sucht-)Krankheiten, etc.).

  • Ladungen befolgen

Sie sind verpflichtet, Ladungen der Staatsanwaltschaft und von Richtern bzw. Gerichten nachzukommen. Tun Sie dies nicht, können Sie vorgeführt oder bis zum Termin in Haft genommen werden. Ihr Recht zu Schweigen gilt weiterhin, Sie müssen keine Angaben zum Tatvorwurf machen. Sie müssen nur zum bestimmten Termin erscheinen.

Dies gilt grds. nicht für eine Ladung durch die Polizei! Vor der Polizei müssen Sie nicht zur Aussage erscheinen und sollten dies ohne anwaltlichen Rat auch nicht tun. Wenn Sie eine Ladung zur erkennungsdienstlichen Behandlung bekommen, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Strafverteidiger halten.

Sie sollten wissen, dass Ihre Rechte als Beschuldigter weitaus stärker ausgeprägt sind als Ihre Pflichten, und dieses Wissen richtig einsetzen. Dabei unterstütze ich Sie gerne – professionell und zuverlässig. Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf und ich stehe Ihnen kurzfristig für einen Besprechungstermin zur Verfügung.